In freundschaftlicher Zusammenarbeit mit

Musiktage in Haus Buchenried

Foto: Ralf Dombrowski
Foto: Ralf Dombrowski

Das Musiksymposium begibt sich jedes Jahr mehrere Tage auf musikalische Fährtensuche und geht Phänomenen der Musik auf den Grund. Mit ausgewählten Gästen, Vorträgen, Konzerten und Experimenten werden unterschiedliche Aspekte erforscht, erörtert und erlebt.


Vom Hören und Wiedererkennen

Der erste Akkord, der erste Takt erklingt und – schon ist klar, um welches Stück es sich handelt: Brahms, Beethoven oder Beatles! Aber gilt das auch für Werke von Rihm oder Gubaidulina?
Die Konfrontation mit Klängen und Rhythmen erfordert große Aufmerksamkeit. Werden sie erkannt, sind sie gewohnt und erzeugen unmittelbar Entspannung und eine erwartbare Emotion. Dagegen erzeugt Unbekanntes, das noch dazu den Hörgewohnheiten widerspricht, oft Faszination, manchmal aber auch Ablehnung bei Publikum oder Musikern. So manches Werk, das heute zum Standardrepertoire gehört, löste bei der Uraufführung einen Skandal aus, man denke nur an Strawinkys „Le sacre du printemps“.
Wie entwickelt sich also unsere Hörgewohnheit? Was macht es dem Hörer leicht, ein Stück wiederzuerkennen? Und wie muss eine Melodie oder ein Rhythmus beschaffen sein, damit sie besonders einprägsam ist? Und wie komponiert man gar einen Ohrwurm?

Das zweite Musiksymposium in dieser Reihe bewegt sich zwischen Schwelgen in Bekanntem und neuen Ufern; zwischen unseren unterschiedlichen Wahrnehmungen und neutralen Beobachtungen.
In Vorträgen, Konzerten und Experimenten werden unterschiedliche Aspekte erforscht, erörtert und erlebt.


Mitwirkende:
Christoph (Stofferl) Well – Multiinstrumentalist, ehemals Biemösl Blosn
Harald Eggebrecht – Musikkritiker Süddeutsche Zeitung u.a.
Ulrich Habersetzer – Musikjournalist, Bayerischer Rundfunk
Prof. Dr. Jan Hemming - Professor für Systematische Musikwissenschaft, Universität Kassel
Manuela Kerer – Komponistin
Felix Mayer, Dirigent

Moderation: Andreas Kolb – Neue Musikzeitung
Jazzrausch Marching Band
Mitglieder der Münchner Philharmoniker und weitere Gäste

Konzeption: Marianne Müller-Brandeck (Münchner Volkshochschule), Simone Siwek (Münchner Philharmoniker), Heike Lies (Kulturreferat LH München)

Eine Kooperation mit der Münchner Volkshochschule und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Haus Buchenried
Leoni am Starnberger See, Assenbucher Straße 45, 82335 Berg
Tel.: 08151 96200

Termine in der Spielzeit 2017/18

22.-24.06.2018

Beginn: Freitag, 22.06.2018, 18 Uhr
Ende: Sonntag, 24.06.2018, 16 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung.

Kosten: 280 Euro
(Seminar: 150 Euro, Pension: 130 Euro)


Vom Hören und Sehen

Das Musiksymposium 2016/17 beschäftigte sich mit der Fragestellung, inwiefern das Sehen unser Hören bestimmt.


Musik ist Botschaft

Das Musiksymposium 2015/16 widmete sich dem wahren Verständnis von Musik.


Musik ist Idee

Das Musiksymposium 2014/15 geht der Frage nach, wie und wodurch der Funke im musikalischen Zusammenspiel gezündet wird, glüht und lebt.


Musik ist Kommunikation

Die Basis für das Gelingen eines Projektes mit vielen Mitwirkenden ist gutes Zusammenspiel und Teamarbeit. Das Musiksymposium 2013/14...