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Einführungsveranstaltung

Gut präpariert ins Konzert! Die Münchner Volkshochschule bietet KonzertbesucherInnen der Münchner Philharmoniker die Möglichkeit, sich vor Konzertbeginn auf das Programm des Abends »einstimmen« zu lassen. Am Klavier und mit CDs werden Einführungen zu den Werken und ihren Komponisten gegeben. Die Veranstaltungen, bei denen auch gerne auf Fragen eingegangen wird, dauern 40-45 Minuten, so dass noch genügend Zeit bis zum Konzertbeginn bleibt. Je nach Komplexität und Bedeutungsgehalt werden einzelne Werke unterschiedlich intensiv erläutert.

Beginn ist jeweils 75 Minuten vor Konzertbeginn im Gasteig (17_45 Uhr oder 18_45 Uhr), Raum 0.117. Karten zu 3 Euro sind vor Ort erhältlich. Die Plätze sind begrenzt, so dass sich rechtzeitiges Kommen empfiehlt.

Michaela Fridrich

Michaela Fridrich

In der tschechischen Hauptstadt Prag geboren, lebt Michaela Fridrich seit 1979 in Deutschland. Ihre musikalische Ausbildung begann schon in jungen Jahren: Kinderchor des tschechischen Rundfunks, Ballett- und Gesangsausbildung, Klavierunterricht. Ihre Lehrjahre setzte sie mit einem Gesang- und Schauspielstudium fort und schloss sie mit dem Studium der Theaterwissenschaft, Slavistik und Musikpädagogik ab.
Es folgten Lehraufträge an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Münchner Volkshochschule zu unterschiedlichen Musikthemen sowie Konzert- und Operneinführungen. Außerdem wirkte sie bei Musiktheaterproduktionen mit und trat als Moderatorin auf. Als freie Autorin gestaltet sie Beiträge und Sendungen für den Bayerischen Rundfunk und verfasst Texte für Programmhefte sowie CD-Booklets.

Prof. Thomas Gropper

Prof. Thomas Gropper

studierte Operngesang, Konzertgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München bei Markus Goritzki und in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach dem Studium arbeitete er mit Josef Metternich.
Neben seiner langjährigen Arbeit als Moderator und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk entfaltete er eine intensive Konzerttätigkeit vorwiegend im oratorischen und konzertanten Bereich, er sang unter anderem mit dem Münchner Bach-Chor, dem Münchner MotettenChor, den Münchner und Berliner Symphonikern und dem Georgischen Kammerorchester unter Dirigenten wie Fabio Luisi, Hanns-Martin Schneidt, Ralf Otto, Christian Kabitz, Siegfried Heinrich und Hayko Siemens. Dabei entstanden auch einige Rundfunk- und CD-Produktionen von Messen, Kantaten und Opern.
Daneben steht ein weit gespanntes pädagogisches Engagement – Thomas Gropper war Stimmbildner des Münchner MotettenChores, unterrichtete seit 1997 in einem traditionsreichen Münchner Schauspielstudio Musical und Chanson und wurde nach vier Jahren im Lehrauftrag 2001 zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik an der Münchner Musikhochschule berufen.
Durch die pädagogische Arbeit mit Einzelstimmen und Chören sowie reiche Konzerterfahrung entstand der Wunsch, selbst ein Ensemble als Leiter zu formen und zu prägen. Seit 2005 leitet er seinen Kammerchor »Arcis-Vocalisten«, seit Herbst 2008 ist er außerdem musikalischer Leiter des Philharmonischen Chores Fürstenfeld. Mit beiden Ensembles hat er bereits zahlreiche große Werke der oratorischen und a cappella-Literatur aufgeführt und bei renommierten Festivals und Konzertreihen gastiert.

Heinrich Klug

Heinrich Klug

Heinrich Klug studierte in Dresden und Köln Violoncello und Dirigieren, nach Tätigkeiten als Solocellist in Köln und Wuppertal kam er 1963 als Konzertmeister zu den Münchner Philharmonikern.
Dank seiner Initiative finden seit 1977 bei den Münchner Philharmonikern Kinder- und Jugendkonzerte statt, die Heinrich Klug auch leitet und moderiert.
Seit 1988 leitet er das Abonnentenorchester der Münchner Philharmoniker. Dieses Orchester wurde mit aktiver Unterstützung von Maestro Celibidache durch eine Umfrage bei den ca. 18.000 Abonnenten der Philharmoniker ins Leben gerufen. Die ca. 80 Mitglieder des Orchesters spielen große Werke der Klassik, Romantik und auch der Moderne, Unterstützung erhalten sie von Mitgliedern der Philharmoniker, die als Solisten oder auch im Orchester mitspielen.
Für diese Initiative erhielt er 1996 von der Abendzeitung den »Stern des Jahres«, 1997 von der Stadt die Medaille »München leuchtet« und 1999 das Bundesverdienstkreuz. Nicht nur in München, auch in Hamburg, Berlin, Wien, Israel, London, Tokio und in zahlreichen deutschen Städten hat Heinrich Klug Kinder- und Familienkonzerte geleitet.

Tim Koeritz

Tim Koeritz

1965, in Stade geboren, studierte Tim Koeritz zunächst Musik mit dem instrumentalen Hauptfach Klavier sowie Geschichte für das Lehramt an Gymnasien in Hannover und Freiburg im Breisgau. Nach seinem Referendariat in Hildesheim und dem zweiten Staatsexamen schloss sich ein zweijähriger Aufbaustudiengang Rundfunkmusikjournalismus am Institut Lernradio der Musikhochschule Karlsruhe an, das er 1998 mit dem Diplom abschloss.
Seit 1998 arbeitet und wohnt er in München. Von hier aus arbeitet er freiberuflich als Hörfunkjournalist für verschiedene ARD-Rundfunk-Anstalten (u. a. für den BR, WDR, die Deutsche Welle und Deutschlandradio Kultur). Sein Schwerpunkt liegt neben der zeitgenössischen Musik auf dem Gebiet der Chormusik. Seit dem Jahr 2000 singt er im via-nova-chor München, ein Chor, der sich explizit auf die zeitgenössische Chormusik spezialisiert hat.
Zu seiner musikjournalistischen Arbeit gehört ferner das Verfassen von Programmheft-Texten. So arbeitet er z. B. für die Theatergemeinde Augsburg und deren Konzertreihe »Philharmonische Matinee« sowie deren sommerliche Open-Air-Veranstaltung »Konzerte im Fronhof«.
Musikpädagogisch arbeitet Tim Koeritz seit dem Jahr 2005 als Dozent an der Münchner Volkshochschule. Dort gibt er Kurse zur Musiktheorie und Musikgeschichte, sowie Einführungen in die Konzerte der Münchner Philharmoniker.
Ferner ist er in München als freiberuflicher Klavierlehrer tätig.

Shoshana Liessmann

Shoshana Liessmann

studierte Musik- und Kulturwissenschaften sowie Judaistik in Frankfurt, Rom und Jerusalem. Ihr besonderes Interesse gilt den gesellschaftspolitischen Zusammenhängen in der Kulturgeschichte. Die Vermittlung moderner, zeitgenössischer und jüdischer Musik ist ihr ein besonderes Anliegen. Als Wissenschaftlerin ist sie seit 1997 dem Zentrum zur Erforschung der jüdischen Musik in Jerusalem verbunden, lehrte dort an der Hebräischen Universität und ist derzeit an der Ludwig Maximilians Universität in München tätig. Darüber hinaus arbeitet sie seit 2001 für das Goethe-Institut. Seit 2012 leitet sie an der MVHS den NeuenMusikSalon und die Biennale Werkstatt.

Christine Möller

Christine Möller

Eine Kinder-Hörspielreihe über Komponisten weckte in mir schon früh den Wunsch, mehr über die Musik und ihre Schöpfer wissen zu wollen. Beim Schulausflug zum Berufsinformationszentrum stieß ich dann auf das Studienfach »Musikwissenschaft« und war sofort begeistert. Nach dem Abitur ließ ich mir während eines einjährigen Aufenthaltes in Chicago – mit regelmäßigen Besuchen beim Chicago Symphony – den Wunsch, Musikwissenschaft zu studieren, nochmals durch den Kopf gehen ... und blieb dabei!
Das Studium absolvierte ich in München und Wien. Etwas trocken war's schon, daher kam noch der praxisbezogene Aufbaustudiengang Musikjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater München dazu. Schon während des Studiums hatte ich die Gelegenheit, als freie Mitarbeiterin im Bereich des Jugendprogramms bei den Münchner Philharmonikern zu arbeiten. Seit Abschluss des Studiums konnte ich diese Mitarbeit ausbauen und übernehme nun Aufgaben in den Bereichen Marketing/Kommunikation, Dramaturgie und »Spielfeld Klassik«.
Seit 2005 bin ich auch als Dozentin für die MVHS tätig.

Irina Paladi

Irina Paladi

Nach ihrer Ausbildung am Bukarester Musikgymnasium »George Enescu« studierte Irina Paladi Musik- und Theaterwissenschaften in München, wo sie heute als freiberufliche Musikwissenschaftlerin und Autorin lebt.
Irina Paladi war Lehrbeauftragte an der Universität Augsburg und hält als Volkshochschul-Dozentin in München, Pullach und Starnberg im Bereich »Kunst und Kultur« sowie im Rahmen des Studium Generale laufend Kurse und Vorträge und veranstaltet darüber hinaus Musik- und Opernwerkstätten.
Mit Moderationen, Künstlergesprächen sowie Opern- und Konzerteinführungen begleitet sie Veranstaltungen der großen Münchener Orchester und Opernhäuser.
Außerdem hat sich Irina Paladi einen Namen gemacht als Rundfunkautorin sowie durch Veröffentlichungen von Programm- und Zeitschriftenartikeln und Interviews.
Sie hält regelmäßig Vorträge über kulturgeschichtliche und musikwissenschaftliche Themen – ein Schwerpunkt bildet dabei die Russische Musik sowie die Italienische Oper - und ist damit umfassend aktiv und kreativ am Münchener Musikleben beteiligt.

Termine in der Spielzeit 2017/18

DONNERSTAG, 21_09_2017
BRUCKNER
Einführung: Tim Koeritz

 

FREITAG, 22_09_2017
SCHUBERT, BRUCKNER
Einführung: Tim Koeritz

 

SAMSTAG, 07_10_2017
MONTAG, 09_10_2017
GORDON, MAHLER
Einführung: Heinrich Klug

 

DONNERSTAG, 12_10_2017
FREITAG, 13_10_2017
SONNTAG, 15_10_2017
BEETHOVEN, RACHMANINOW
Einführung: Irina Paladi

 

DIENSTAG, 24_10_2017
MITTWOCH, 25_10_2017
WAGNER, BRAHMS, TSCHAIKOWSKY
Einführung: Michaela Fridrich

 

DONNERSTAG, 07_12_2017
FREITAG, 08_12_2017
SAMSTAG, 09_12_2017
BACH
Einführung: Michaela Fridrich

 

DIENSTAG, 19_12_2017
MITTWOCH, 20_12_2017
SHCHEDRIN
Einführung: Shoshana Liessmann

 

SONNTAG, 14_01_2018
DEBUSSY, SIBELIUS, HAYDN, SCHÖNBERG, GERSHWIN
Einführung: Heinrich Klug

 

SAMSTAG, 20_01_2018
TSCHAIKOWSKY, WAGNER, BRAHMS
Einführung: Irina Paladi

 

FREITAG, 26_01_2018
BRAHMS, STRAUSS
Einführung: Irina Paladi

 

DONNERSTAG, 01_02_2018
FREITAG, 02_02_2018
SIBELIUS, ELGAR
Einführung: Prof. Thomas Gropper

 

MITTWOCH, 07_02_2018
FREITAG, 09_02_2018
HAYDN, SCHUBERT, DVOŘÁK
Einführung: Heinrich Klug

 

DONNERSTAG, 22_02_2018
SAMSTAG, 24_02_2018
MONTAG, 26_02_2018
STRAWINSKY, BEETHOVEN
Einführung: Tim Koeritz