Page 22

606302_0_Mphil_SFK_Magazin7_Z1 für blätterbares

20 zen. Daher gab es mit ihnen eigene Workshops, bei denen wir unsere Vorstellung von Kreation und Partizipation darlegen konnten. Damit gingen sie dann als Vermittler in ihre Gruppen und führten unseren Impuls fort. So konnte das Projekt auch ohne unsere Anwesenheit wachsen. Cathy Milliken: Ja. Diese Art des »train the trainer« war schon notwendig, weil wir ja Gruppen mit extrem unterschiedlicher Ausgangssituation hatten. Dank einer eigens eingerichteten Moodle-Plattform konnten wir allen einen offenen Austausch bieten, da hier Musik, Texte usw. Münchner Volkshochschule kommen diverse Kunstformen zum Tragen. Wir wollten die Bandbreite der Menschen und der Kunst abbilden, die es in Haidhausen gibt. Also hattet ihr einen ganzen ›Strauß‹ an bunten Ideen und Angeboten von über 200 Menschen, die in einem Prozess über zwei Jahre zu einem Werk verbunden werden mussten… Cathy Milliken: Wir waren uns sehr bewusst, dass wir einen guten Plan brauchen. Denn sich kennenzulernen, zu recherchieren und als Co-Autoren zu agieren muss schrittweise passieren. Nach der Sichtung erster Recherchen und Geschichten hatten wir unsere ersten Synergietreffen. Diese Treffen fanden mehrmals statt und waren das A und O. Hier kamen rund 200 Laien und Profis zusammen, um sich auszutauschen. So haben sich einige Themen und Synergien herauskristallisiert und wir konnten die musikalische und szenische Aktion entwickeln. Der Feinschliff jetzt in den Endproben ist dennoch spannend. Vieles wird erst jetzt konkret. Dietmar Wiesner: Wichtig im Prozess war auch, die Leiter der Institute und Gruppen als Vermittler und Multiplikatoren einzuset- Robyn Schulkowsky lebt seit 1980 in Deutschland. Die US-amerikanische Perkussionistin und Komponistin konzertiert und unterrichtet Kinder, Jugendliche, Studierende, Berufsmusiker und Laien in der ganzen Welt.


606302_0_Mphil_SFK_Magazin7_Z1 für blätterbares
To see the actual publication please follow the link above