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18 Geschichte sich als Rahmenhandlung eignet. Fündig geworden sind wir dann bei einer Story von drei Bauernhoftieren, die allerbeste Freunde sind und immer alles gemeinsam machen. Darauf baut unsere musikalische Weltreise von fünf Freunden auf. Worum geht es in dieser Geschichte? Anfangs werden die einzelnen Instrumente und Musiker spielend und spielerisch vorgestellt: Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn. Ein gemeinsames Eröffnungsstück leitet dann die Erzählung von unserem allergrößten Abenteuer ein. Ohne zu viel zu verraten: Es geht um ein Segelboot, fremde Länder und sogar um eine Kotztüte. Und das wichtigste in der Geschichte ist, dass richtige Freunde immer alles gemeinsam machen! Wie hast du die Musik ausgewählt? Zum Thema »Weltreise« habe ich natürlich versucht, interessante Komponisten aus verschiedenen Ländern einzubeziehen. Die Stücke machen Spaß und sind unterhaltsam für die Kinder. Wichtig war auch, dass sie für die Musiker gut zu spielen sind. Schließlich kann es immer passieren, dass jemand ausfällt und ein anderer kurzfristig einspringen muss. Viele der Werke stammen aus dem 20. Jahrhundert, also klassische Moderne. Gefällt das Kindern überhaupt? Ja total. Ich hatte bei keinem Stück das Gefühl, dass wir es austauschen müssten. Was von den Kindern als Reaktion zurückkam war durchweg positiv und sehr begeistert. Sind die Zuhörer denn auch mit einbezogen? Die Kinder sollen so in der Geschichte gefesselt sein, dass gar keine Zeit bleibt, an etwas anderes zu denken. Beim Entwickeln Johannes Hofbauer wurde 1987 in Salzburg geboren. Mit acht Jahren erhielt er seinen ersten Fagott-Unterricht, studierte später Fagott in Wien und Linz. Von 2009 bis 2011 war er Mitglied der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker. 2016 wurde er Orchestermitglied und zählt seit kurzem zum Team von Spielfeld Klassik. des Konzerts waren die Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich Musikpädagogik sehr hilfreich, welche meine Freundin und Thomas aus dem Spielfeld Klassik-Team beigesteuert haben. Es gibt also z.B. ein gemeinsames Lied, das sich wie ein roter Faden durch das Stück zieht, außerdem Body-Percussion und nicht zu vergessen: einige actionreiche Schauspiel-Szenen! Was macht dir bei diesem Progamm besonders Spaß? Eigentlich alles. Besonders weil man spürt, dass es den Kindern so viel Spaß macht. Das färbt dann natürlich auf uns Musiker ab. Und natürlich gibt‘s ein paar besonders lustige Szenen und Situationen. Aber die schaut sich jeder am Besten selbst im Konzert an! Seit einem guten Jahr bist du jetzt Mitglied der Münchner Philharmoniker, vorher warst du schon Akademist. Welche Momente waren für dich bisher besonders eindrucksvoll? Auf der letzten Asientournee 2015, das Konzert mit Valery Gergiev in Seoul: Tschaikowskys 6. Symphonie. Nach dem letzten


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