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SPIELFELD 8

Gut Holz! Fagottist Johannes Hofbauer ist neu im Spielfeld Klassik-Team und hat gleich ein neues Programm in der Reihe unserer Kindergartenkonzerte auf die Beine gestellt. Wir sprachen mit ihm über das ehrlichste Publikum überhaupt, Adrenalin und den Klang von Plastiktröten... Kannst du dich an dein erstes Konzerterlebnis als Kind erinnern? Mit neun Jahren durfte ich zu einer Generalprobe bei den Salzburger Festspielen mitfahren: die Oper »Ariadne auf Naxos« von Richard Strauss. In dem Alter waren das aber viel zu viele Eindrücke, als dass sich etwas davon dauerhaft in den Kopf eingebrannt hätte. Ich weiß nur noch, dass ich dort war – und dass alle auf der Bühne recht leicht bekleidet waren. Kein besonders guter Start. Wurde es noch besser? Klar. Neben meinen Eltern hat mich meine erste Fagottlehrerin Gerti Hollweger sehr gefördert. Sie ging häufig mit mir in Konzerte in Salzburg, auch ins Mozarteum, um die Studenten aus der Fagottklasse zu hören. Wie kamst du eigentlich darauf, gerade Fagott zu lernen? Von selbst wäre ich nie auf dieses Instrument gekommen. Als kleiner Junge wollte ich, wie könnte es anders sein, Trompete lernen. Begonnen habe ich aber mit der Blockflöte bei Gerti Hollweger. Sie hat auch Fagott gespielt und mich schnell dafür begeistert. Da war ich etwa acht Jahre alt. Ich habe mit einem Kinderinstrument, einem Fagottino begonnen, zur damaligen Zeit war das noch nicht sehr weit verbrei-


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