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27 der Münchener Biennale 2016, Prof. Daniel Ott und Prof. Manos Tsangaris, der langjährige musikalische Leiter des Domchores von Notre Dame Prof. Denis Rouger, als Gastsolisten der genialische Jazztrompeter Matthias Schriefl und der so erfindungsreiche wie originelle Pianist Hauschka, die jeweils gemeinsam mit Musikern der Münchner Philharmoniker Programme erarbeiteten, die dann nach einer internen Buchenrieder Generalprobe im Jazzclub Unterfahrt bzw. in der Münchner Muffathalle aufgeführt wurden. Im Januar 2016 werden es der neue und gewagt innovative Intendant der Münchner Kammerspiele Matthias Lilienthal sein, der die junge Theatergruppe FUX aus Gießen mitbringt sowie der virtuose Jazzsänger Andreas Schaerer, aktuell vom ECHO Jazz 2015 zum »Sänger des Jahres international « gekürt. Ein Thema setzt den jeweiligen Schwerpunkt des Symposiums. Für die Titel wurde die etwas anmaßende Formulierung gewählt: »Musik ist…«. Das kann natürlich nicht als umfassende Erklärung gemeint sein, aber es spiegelt sich darin die Unbedingtheit dessen, der mitten in der Musik und durchdrungen von ihr versucht, sich darüber klar zu werden, was in ihrem Entstehen geschieht. Was ist der Kern des Musizierens, wie entsteht das, was uns fesselt? Woran aber auch kann es liegen, wenn es nicht gelingt? »Zusammenspiel – Musik ist Kommunikation « (2014), »Musik ist Idee – Inspiration und Intuition im Entstehen von Musik« (2015) und in 2016 »Musik ist Botschaft – das Verstehen in der Musik«. Dies sind die Titel der drei Symposien, deren letztes nun zu Jahresbeginn 2016 stattfinden wird (weitere Informationen siehe rechts). Eine Trilogie, deren innerer Weg auch mir selbst immer deutlicher wurde bis hin zu dem Punkt, an dem ich den geistigen Kern entdeckte, der ihr zugrunde liegt: Es ist die Offenheit, die am Ende des langen und intensiven Erarbeitens eines Werkes liegt. Also: immer genauere Bestimmung, Erkenntnis, Realisierung, immer präzisere Detaillierung, aber gleichzeitig die Öffnung als Ziel, die Öffnung für das Nicht-Festlegbare, das jeweils Einzigartige, das Immer-Wieder-Einmalige. Ganz einfach: für Musik. Mit dem nächsten Symposium zum Verstehen in der Musik ist nun diese Trilogie abgeschlossen. Um wie vieles bin ich reicher an Erlebnissen, Erkenntnissen, Klängen und Begegnungen! »Lieber Herr Pretzel, hätten Sie Lust, diese Reihe fortzuführen?« Was für eine Frage! Termin: 03.01. bis 06.01.2016, Haus Buchenried am Starnberger See Idee/Konzept/Leitung: Gunter Pretzel (Bratscher der Münchner Philharmoniker) Mitwirkende: Prof. Dr. Peter Gülke, Matthias Lilienthal, Andreas Schaerer, Wolfgang Zwiauer, Mitglieder der Münchner Philharmoniker sowie weitere Referenten und Künstler. Kosten: 395 € (200 € Seminar, 195 € Pension) Anmeldung: über die Münchner Volkshochschule (Kursnummer B840001) Das Symposium ist offen für alle, die an Musik interessiert sind und sie intensiver erleben wollen.


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