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17 Als das »Ristorante Allegro« (Idee: Ulrich Haider) vor fünf Jahren startete – hättet ihr damit gerechnet, dass das Stück eine solche Erfolgsgeschichte schreiben wird? Ruth-Claire Lederle: Ja, ich habe es natürlich gehofft! Und bin sehr froh, dass es kein Traum geblieben ist. Ludwig Wicki: Eigentlich habe ich mir gar nicht so viele Gedanken gemacht, sondern mich einfach wahnsinnig gefreut, dass ich hier mitwirken darf. Was macht das Musical so zeitlos? Ludwig Wicki: Es sind sicher die tollen Melodien aus der Feder des Künstlerduos Margit Sarholz und Werner Meier des Sternschnuppe Verlages, die nicht nur den Kindern gefallen – die Grooves, das tolle Orchester-Arrangement und der Witz in Geschichte und Songtexten. Für den Zuschauer sind die Vorstellungen über die Jahre zum Verwechseln ähnlich. Haben sich die Figuren dennoch in irgendeiner Weise verändert? Ludwig Wicki ist Dirigent, Komponist und Posaunist. Als Stiftskapellmeister der Hofkirche Luzern sowie Gründer und künstler. Leiter des 21st Century Symphony Orchestra verfolgt er verschiedenste Stile. Dabei arbeitete er u.a. mit den renommierten Filmmusik- Komponisten Howard Shore, James Horner oder Randy Newman. Daneben hat er eine Professur an der Hochschule Luzern inne und ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern. Ruth-Claire Lederle: Ohja! Die Figuren entwickeln sich jedes Mal weiter. Durch die Erfahrungen der Vorstellungen und den Reaktionen aus dem Publikum entwickelt sich eine Lockerheit, eine Spielfreude – das pusht die Schauspieler, sodass sie gerne neue Dinge ausprobieren wollen. In den Wiederaufnahmeproben können wir dann überprüfen, ob das gute Ideen sind oder nicht. Ludwig Wicki: Ich würde sogar sagen, die Figuren und Songs sind reifer geworden und Orchester und Schauspieler sind freier im Umgang mit der Musik und der Geschichte.


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