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SPIELFELD 5

8 Ein neues Logo, bitte ZUM AMTSANTRITT UNSERES NEUEN CHEFDIRIGENTEN VALERY GERGIEV PRÄSENTIEREN SICH DIE MÜNCHNER PHILHARMONIKER IN NEUEM DESIGN Die Münchner Philharmoniker glänzen ab der Spielzeit 2015/16 mit einem neuen Logo – und damit auch das Spielfeld Klassik! Auf der Suche nach einem neuen Erscheinungsbild haben die Philharmoniker sich selbst geholfen. Warum nicht das zum neuen Logo machen, was man selbst liebt und lebt – nämlich Musik? Wäre es nicht schön, wenn der einzigartige Orchesterklang die Grundlage des neuen Logos bilden könnte? Zunächst mag sich das etwas merkwürdig anhören, aber mit Hilfe von ein wenig Physik und speziellen Softwareprogrammen ist das natürlich heutzutage kein Problem. Doch kann sich ein Orchester tatsächlich sein Logo selbst »erspielen«? Geht das überhaupt? Na klar, denn Töne sind nichts anderes als Schallwellen. Sobald man einen Ton mit einem Instrument spielt, wird auch die Luft, die sich um das Instrument herum befindet, in Schwingung versetzt. Es entsteht also eine Druckänderung, die wellenförmig ist und bis an unser Trommelfell gelangt. Auch das wird nun in Schwingung versetzt und somit entsteht ein für uns hörbarer Ton. Aber wie kann man diesen Ton graphisch darstellen und sichtbar machen? Das geht nicht ohne technische Hilfsmittel: Man kann mit einem Gerät, dem sogenannten Oszilloskop, Schwingungen in ein Bild mit Wellenlinien übersetzen und die Töne somit sichtbar machen.


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