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15. Juni 2012, 20 Uhr

Uni-Konzert

Foto: Ben Wright

Ivor Bolton dirigiert Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und William Turner Walton. Mehr >>>

16. Juni 2012, 16 Uhr

Profis zum Anfassen (Schlagzeug)

Ein Mitglied der Münchner Philharmoniker stellt Euch die Schlaginstrumente vor. Mehr >>>

21. Juni 2012, 9.30 Uhr

Kindergartenkonzert (ausgebucht!)

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Mitglieder der Münchner Philharmoniker spielen für ihre jüngsten Zuhörerinnen und Zuhörer. Mehr >>>

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Ristorante Allegro

Premiere - Nina mag nur Nudeln (Foto: wildundleise.de)

Premiere - See-Räuberdatschi (Foto: wildundleise.de)

Premiere - Ich will tanzen! (Foto: wildundleise.de)

Premiere - Ich will tanzen! (Foto: wildundleise.de)

Premiere - Willkommen und Hallo! (Foto: wildundleise.de)

Premiere - Ludwig Wicki und "Renato Gelato" (Foto: wildundleise.de)

Premiere - Crema Fantasia (Foto: wildundleise.de)

Das bekannte Sternschnuppe Künstlerduo Margit Sarholz und Werner Meier hat eigens für die Münchner Philharmoniker ein Bühnenstück für großes Orchester entwickelt, das Spitzenklang mit Kinderspaß auf völlig neuartige Weise verbindet.

Bei „Ristorante Allegro“ wird das Orchester in den Mittelpunkt gestellt. Als Klangköche präsentieren die Münchner Philharmoniker musikalische Leckerbissen aus der bekannten Sternschnuppe Liederküche in neuen klassischen Arrangements.

Dazu wird mit Wortwitz gewürzt, gesungen und getanzt, denn acht Schauspieler und Sänger führen durch die turbulente Geschichte, die Kinder in ihrer Erlebniswelt abholt und interaktiv mit einbezieht: Mitsingen, Schnippen und Wippen erwünscht!

Für die ganze Familie von 5 bis 105 Jahren

Sonntag, 21. Oktober 2012, 11 und 15 Uhr

Karten bestellen >>>

Download Flyer 2012 >>>

Download Programmheft 2011 >>>

Hier gibt es die einstündige Sendung "Do Re Mikro" (BR-KLASSIK, 30.10.2011) über "Ristorante Allegro" als Podcast. >>>

Weitere Infos zum Kartenverkauf  Service >>>



Mitwirkende:
Die Münchner Philharmoniker
Dirigent: Ludwig Wicki >>>
Künstlerische Leitung: Margit Sarholz und Werner Meier >>>
Regie: Ruth-Claire Lederle >>>
Arrangement: Rainer Bartesch >>>
Bühnenbild: Christof Wessling >>>
Kostüme: Sigrid Wenter >>>
Choreographie: Björn B. Bugiel >>>
Regieassistenz: Sophie Greza >>>
Korrepetition: Dean Wilmington >>>

Schauspieler:
Johann Anzenberger als "Peter Silie" >>>
Jana Nagy als "Lilli Lecker" >>>
Caroline Hetényi als "Sabine Rosine" >>>
Constanze Lindner als "Willi Vanilli" >>>
Benjamin Schobel als "Mark Tomate" >>>
Charlotte Irene Thompson als "Heidi Hühnchen" >>>
Anna Veit als "Nina Nudel" >>>
Alexander Wipprecht als "Renato Gelato" >>>


Malwettbewerb

Renato Gelato von Christian

Peter Silie von Nils - 4 Jahre

Sabine Rosine und Dirigent von Julia

Lilli Lecker von Lea

Orchester von Sascha

Vielen Dank für die vielen schönen Bilder zu "Ristorante Allegro" - hier gibt es die Gewinnerbilder. Unter allen Einsendungen wurden die Bilder von Christian, Julia, Lea, Nils und Sascha ausgelost. Sie dürfen nächstes Jahr mit ihren Familien wieder im "Ristorante Allegro" dabei sein. Herzlichen Glückwunsch! 


Proben zu "Ristorante Allegro"

Peter Silie Renato Gelato (Foto: wildundleise.de)

Lilli Lecker Renato Gelato (Foto: wildundleise.de)

Schauspieler (Foto: wildundleise.de)

Regieanweisungen (Foto:wildundleise.de)

Peter Silie (Foto: wildundleise.de)

Heidi Hühnchen (Foto: wildundleise.de)

Willi Vanilli (Foto: wildundleise.de)

Heidi Hühnchen (Foto: wildundleise.de)

Sabine Rosine (Foto: wildundleise.de)

Kostümskizzen (Foto: wildundleise.de)

Ruth-Claire Lederle und Björn B. Bugiel (Foto: wildundleise.de)

Bühnenbildmodell (Foto: wildundleise.de)

Endlich geht’s los!
Ulrich Haider, Mai 2011

Nach mehr als zweijähriger Vorbereitung beginnen die Proben der Schauspieler für unser „Ristorante Allegro“. Die Halle einer ehemaligen Kaserne ist Schauplatz dafür und für mich als Musiker ist es spannend, zuschauen zu können. Denn diese Proben sind natürlich ganz anders als die eines Orchesters. Während im Orchester die Musiker ruhig dasitzen und nur einer reden darf, nämlich der Dirigent, geht es bei dieser Schauspielerprobe viel turbulenter zu.

Als ich reinkomme, wird gerade das „Kühlschranklied“ geprobt. Alle sitzen um das Keyboard rum, das von Dean Wilmington, dem Korrepetitor gespielt wird (so nennt man den Klavierbegleiter, der das Orchester ersetzt, das natürlich erst bei den allerletzten Proben dazu kommt). Und weil alle unsere acht Schauspieler auch sehr gut singen können, geht bei dem Lied so richtig die Post ab.

Anschließend kommt der Choreograph Björn B. Bugiel zum Zug. Er entwickelt die Tanzformationen im Stück und das ist eine Menge Arbeit bei insgesamt zehn Liedern. So schickt er Constanze (alias Willi Vanilli), die als Kühlschrank verkleidet in einem großen Karton steckt, in die eine und Charlotte (alias Heidi Hühnchen), ebenfalls Kühlschrank, in die andere Richtung. Caro (alias Sabine Rosine) muss zeigen, dass sie als Tomate den Kühlschrank unheimlich „cool“ findet, während Hansi (alias Peter Silie) immer wieder den entlaufenen Kühlschrank in allen möglichen Richtungen entdeckt. Am Ende des Liedes fängt Benjamin (alias Renato Gelato) an, seinen Text zu sprechen und wüsste ich nicht, dass er Deutscher ist, würde ich denken, ein echter Italiener steht auf der Bühne, so perfekt ist sein Akzent.

Die eigentliche Chefin dieser Proben ist aber Ruth-Claire Lederle, die Regisseurin. Sie sorgt dafür, dass das Ensemble (so nennt man die Gruppe der Schauspieler) gut zusammen spielt, ein Team wird und die Geschichte so rüber bringt, dass am Schluss wirklich alle begeistert sind. Da geht es dann auch mal um Kleinigkeiten, wie die besondere Betonung eines bestimmten Wortes oder eine Geste, die auch in der letzten Reihe der Philharmonie noch erkannt werden muss. Denn jeder, wirklich jeder der 2400 Besucher einer Aufführung soll alle Details erleben können. (Übrigens, es sind schon ziemlich viele Karten verkauft, wer also dabei sein will, sollte schnell zugreifen.) Die rechte Hand von Ruth ist Sophie Greza, die Regieassistentin, sie kümmert sich, damit alles Notwendige dokumentiert und organisiert wird. Schließlich will man ja nicht jeden Tag von Vorne beginnen.

Auf einem der Tische liegen Entwürfe der Kostümbildnerin Sigrid Wenter und in einer Ecke steht ein maßstabsgetreuer Entwurf des Kochtopfes, der dann in der Mitte der Bühne platziert werden wird. Christof Wessling ist derjenige, der das Bühnenbild entwirft und auch bauen wird. Er hat wirklich tolle Ideen, aber die darf und will ich noch nicht verraten.

Margit Sarholz und Werner Meier sind heute auch in der Probe. Sie schauen immer wieder mal vorbei, um zu besprechen, ob ihre musikalischen Ideen so umgesetzt werden können, wie sie sich das vorstellen. Sonst muss Rainer Bartesch, der Arrangeur, die Partitur wieder umschreiben.

Man sieht, es sind eine Menge Leute an dieser Produktion beteiligt. Alle arbeiten mit ganzer Kraft, damit „Ristorante Allegro“ für das Publikum ein einzigartiges Erlebnis wird. Und da jeder Einzelne ein Meister seines Faches ist, kann das Ergebnis nur gut werden. Ich freue mich darauf.

Zum Blog der Münchner Philharmoniker >>>


Projekt Pestalozzischule Landshut

Pestalozzischule Konzertbesuch 6.11.2011 kein credit

von Erik

Lilli Lecker 2 von Antonia

Lilli Lecker von Antonia

von Andreas

Willi Vanilli von Sascha

von Nico

von Kimberley

Lilli Lecker von Sascha

Ristorante Allegro von Sascha

Projektbericht der Pestalozzischule

Hier wichtige Nachrichten aus der Pestalozzischule Landshut:
Wir waren am 09.10. und am 06.11. im "Ristorante Allegro" in der Philharmonie und sind begeistert und glücklich!!!
Nachdem wir ein ganzes Schuljahr lang mit Sternschnuppe und den Philharmonikern mit größtem Vergnügen Kostproben genießen durften und in das "Ristorante Allegro" reinschmecken konnten, war es endlich soweit: Schüler mit Eltern, Geschwistern und Betreuern aus der Schule fuhren mit dem Bus nach München. Und schon im Foyer waren unsere guten Bekannten anzutreffen: Manuel, Bob,  Alexandra und Odette mit ihren Instrumenten - und seit deren Besuch an unserer Schule wissen wir ja genau, wie das ist mit so einer Geige oder einer Klarinette! Und im Konzertsaal kennen wir uns richtig gut aus, schließlich durften wir vor einigen Wochen schon mal bei den Proben dabei sein und hinter die Kulissen schlüpfen…! Und was es dann auf der Bühne zu sehen und zu hören gab war ja ganz unglaublich!! So was Aufregendes, Buntes, Lustiges: Vergnügen pur!!
Das "Ristorante Allegro" ist für uns wirklich was Einmaliges und Großartiges, für viele unserer Schüler bestimmt ein freudiger Höhepunkt im Schulleben, der lange nachwirken und in schönster Erinnerung bleiben wird!
Für uns Lehrkräfte war es immer wieder sehr berührend zu erleben, wie die neuen Klänge, die uns unsere Freunde aus dem Ristorante Allegro in unsere Schule brachten, unsere Schüler zum Staunen brachten und sich ihnen ein Stückchen neue spannende Welt auftat. So schön kann Schule sein!!
Vielen herzlichen und lieben Dank an Uli Haider, der sich mit uns zusammen auf den Weg ins "Ristorante" begeben hat und uns mit viel Feingefühl und Frische all die wunderbaren Kontakte und Begegnungen ermöglicht hat! Und natürlich an Margit und Werner, an die lieben Musiker der Münchner Philharmoniker, die zu uns nach Landshut gekommen sind und nicht zuletzt an Frau Eichhorn, die uns mit viel Geduld alle unsere Sonderwünsche erfüllen konnte!!
Wir wünschen dem "Ristorante Allegro" und allen seinen vielen Köchen weiterhin bestes Gelingen und dass alle großen und kleinen Konzertbesucher soviel Freude und Spaß an diesem außergewöhnlichen Stück haben wie wir!

Mit 1000 Grüßen von Herzen,
Petra Mandel und das Ristorante-Allegro-Team der Pestalozzischule Landshut
im Namen aller unserer Schüler der Grund- und Hauptschulstufe und deren Eltern und Geschwister

SPZ 245

SPZ 174

SPZ 179

SPZ 201

SPZ 217

SPZ 240

SPZ 124

SPZ 130

SPZ 155

SPZ 159

SPZ 166

SPZ 086

SPZ 093

SPZ 120

SPZ 121

SPZ 122

SPZ 033

SPZ 045

SPZ 057

SPZ 070

SPZ 023

SPZ 079

SPZ 001

SPZ 009

SPZ 018

Im Vorfeld der Premiere von „Ristorante Allegro“ am 9. Oktober 2011 besuchen das Sternschnuppe-Duo und Musiker der Münchner Philharmoniker die Pestalozzischule in Landshut, ein Förderzentrum für Kinder mit geistiger Behinderung. Sie bereiten die Kinder in Workshops auf einen gemeinsamen Konzertbesuch von „Ristorante Allegro“ vor und stellen die Lieder und den Handlungsablauf vor.

Bericht von Ulrich Haider
(Juli 2011)

Kurz vor Ende des Schuljahres und somit auch kurz vor dem Besuch der Premiere von „Ristorante Allegro“ am 9. Oktober 2011 fand am 12. Juli ein Projekttag an der Pestalozzischule in Landshut statt.

Trotzdem wir kurz vorher umdisponieren mussten, weil Jana Nagy, unsere Lilli Lecker, durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt war, hatten wir einen tollen Tag. Diesmal waren neben den „Sternschnuppen“ meine Kollegen Odette Couch (Violine) und Bob Ross (Horn) mit von der Partie.

Bob brachte mit seinem Esprit die Klassenzimmer förmlich zum Überkochen. Er hatte extra selbst gebaute Schlauchhörner dabei (Rezept: ein ca. 3 – 4 m langer Schlauch, ein Trichter und ein Mundstück). Die Schüler wurden im Nu zu Hornkollegen und fast jeder brachte einen Ton heraus. Das war oft ganz schön laut.

Odette war eher für die ruhigen Töne zuständig, aber auch Geigen sind nicht nur leise. Die Kinder durften nämlich auf Odettes Instrument spielen und einige waren ganz schön erstaunt, wie laut das am Ohr klingt. Man konnte viel Neues lernen, zum Beispiel, dass bei den Haaren des Bogens, die ja vom Schwanz eines Pferdes stammen, nur die von Hengsten verwendet werden und wisst ihr warum? Weil die Stuten beim Pinkeln ihren Schwanz treffen und dann will die Haare keiner mehr. Eigentlich klar. Aber wer denkt schon an so was.

Margit und Werner sind an der Schule schon alte Bekannte und die Kinder kennen jedes Lied in- und auswendig. Neu war diesmal, dass Katrin Stadler vom Bayerischen Rundfunk dabei war. Sie sammelte Material für eine Hörfunk-Sendung über „Ristorante Allegro“, die nach der Premiere im Oktober im Rahmen der Kindersendung „Do Re Mikro“ ausgestrahlt wird.

Nach der Mittagspause gab es für alle Schüler bei wunderschönem Wetter ein kleines „Open Air“ von Sternschnuppe (gemeinsam mit Odette). Da ging die Post noch mal so richtig ab, es wurde gesungen, getanzt und viel gelacht.

In einem meiner früheren Blog-Beiträge habe ich von einem 14-jährigen Mädchen berichtet, dessen unermessliche Freude an der Musik mir besonders aufgefallen war. Sie ist vor kurzem verstorben. Ihre Lehrerin erzählte mir, dass die Musik von „Ristorante Allegro“ sie bis zu ihrem Tod begleitet hat. Ein Bild in der Aula, das die Kinder mit Kerzen geschmückt haben, erinnert an sie.

Workshop Pestalozzischule Klarinette02

Workshop Pestalozzischule Klarinette03

Workshop Pestalozzischule Klarinette05

Workshop Pestalozzischule Klarinette07

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Workshop Pestalozzischule Landshut

Bericht von Ulrich Haider (Februar 2011)

Ein besonderes Anliegen von mir ist eine Gruppe, die in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen wird. Es sind die Kinder mit geistiger Behinderung. Gerade für sie spielt Musik eine große, bedeutende Rolle und kann helfen, das Leben besser zu meistern.

Vergangene Woche konnte ich das hautnah miterleben, als ich mit den Sternschnuppen Margit Sarholz und Werner Meier als Vorbereitung für ein ganz besonderes „Ristorante Allegro“ - Nebenprojekt die Pestalozzischule in Landshut besuchte.

Die Idee ist, genau diesen Kindern mit ihren Eltern und Geschwistern die Gelegenheit zu geben, als Familie ein Konzert zu erleben. Eine Gelegenheit, die ihnen aufgrund ihrer Einschränkungen fast immer verwehrt bleibt. Die Münchner Philharmoniker und Sternschnuppe bieten mit „Ristorante Allegro“ ein Angebot, das auch für diese Familien geeignet ist. Neben ganz praktischen Aspekten, wie eines behindertengerechten Zugangs, darf bei „Ristorante“ mitgesungen, mitgetanzt und jegliche Form der Begeisterung gezeigt werden, ohne dass sie als störend empfunden wird.

Von den Lehrern der Pestalozzischule wurde ein Konzept erarbeitet, dass die Kinder über ein ganzes Schuljahr auf diesen Besuch vorbereitet, damit sie von den vielen Eindrücken, die im Konzert auf sie warten nicht überwältigt werden. Dazu gehören neben dem „normalen“ Unterricht, Instrumentendemos von Musikern der Philharmoniker, das Kennenlernen der verschiedenen Figuren aus dem Stück (kombiniert mit Besuchen der Schauspieler) und natürlich das Erarbeiten der Lieder, die im Musical vorkommen. Es wird gebastelt, gemalt, geschrieben, gesungen und getanzt.

Vergangene Woche also packte Werner seine Gitarre und Margit ihre Stimme ein, um gemeinsam mit den Kindern die Lieder aus „Ristorante“ zu singen. Und ich kann nur sagen, es war überwältigend. Wir alle hatten unheimlich viel Spaß und man kann nur staunen, was die Musik alles bewirkt.

Einige der Kinder wuchsen förmlich über sich hinaus. Sonst recht verschlossen, sangen einige lauthals mit. Sonst sehr schüchtern, trauten sich andere Werner nach einem bestimmten Lied zu fragen. Ein autistisches Kind, dem normalerweise das Zusammensein in der Gruppe schwerfällt, klatschte und tanzte. Es war einfach toll.

Zwei Kinder werden mir in besonderer Erinnerung bleiben. Zum einen ein 14-jähriges quietschfideles Mädchen, dem das gemeinsame Singen sichtlich Spaß machte. Es leidet an einer Krankheit, bei der die durchschnittliche Lebenserwartung bei 16 Jahren liegt. Ich selbst bin gerade 40 geworden und habe in etwa die Hälfte meines Lebens hinter mir. Bei diesem Kind war das mit 8 Jahren der Fall ....

Die Kraft der Musik kann man aber nicht besser beschreiben als mit der Reaktion eines Kindes, das schwer geistig behindert ist, weil sein Vater es als Kind viel zu heftig geschüttelt hat. Seine Betreuerin sagte voller Freude zu ihren Kollegen: „Habt ihr das gesehen? Er hat gelacht! Ich wusste, dass er das kann!“

Zum Blog der Münchner Philharmoniker >>>

Weitere Informationen unter:

Die Münchner Philharmoniker
Spielfeld Klassik

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Fax 089/ 480 98 53 00
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